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Warum Islandpferde

Entstehung der Rasse

Die Vorfahren der Islandpferde kamen um 800 n.Chr. mit den Wikingern nach Island. Es waren heimische norwegische Pferde und Beutepferde der an den Küsten Europas plündernden Nordmänner. Die Nachfahren dieser Pferde wurden auf der Insel aus Feuer und Eis einer harten Auslese durch die Natur unterworfen. Sie ermöglichten den bäuerlichen Siedlern das Überleben, indem sie für alles zuständig waren. Sie halfen bei der Kontrolle der Schafherden, sie trugen das Heu in die Scheuer, die Fische von der Küste ins Land, den Krieger in die Fehde. Sie retteten den Geächteten vor seinen Verfolgern, transportierten Pfarrer und Bauern zum Thing und schließlich deren Särge zur letzten Ruhestätte. Sie sorgten für Unterhaltung im Hengstkampf und Pferderennen, und endlich, sorgten sie für Nahrung höchstselbst.

Dieser letzte Dienst galt konsequent für Pferde, die sich gegen den Menschen wendeten. So bewirkte die Auslese durch den Menschen neben Ausdauer, Temperament und Gangvermögen einen besonders guten Charakter und Umgänglichkeit beim Islandpferd.

 

Eigenschaften

Islandpferde haben eine Widerristhöhe zwischen 1,32 m und 1,48 m. Ihr besonderer Schmuck sind üppiges Langhaar und eine begeisternde Farbenvielfalt. Sie verfügen neben den bekannten Gangarten Schritt, Trab und Galopp noch über Pass und Tölt.

Pass wird im Renntempo geritten und gilt als Königsdisziplin. Tölt ist eine Gangart im 4-Takt, die erschütterungsfrei und sehr angenehm zu reiten ist. Die Geschwindigkeit reicht von „gemütlich“ bis zum rasanten Renntölt.  Mit dem "Tölter" blieb auf der abgelegenen Insel der "Zelter" erhalten, der früher auf dem Kontinent Sänften, Damen und reiche Leute trug. Tölt wird auf der ganzen Welt geritten. Reisende in Asien werden in jedem Land töltende Pferd treffen. Nord- und Südamerika ist die Heimat von vielen bekannten töltveranlagten Pferderassen.

Auch in Island ist das Pferd inzwischen dank Motorisierung überwiegend zum Sport- und Freizeitpartner geworden. Die Züchter legen deshalb neben den genannten Eigenschaften viel Wert auf weite und schöne Bewegungen, gute Reiteigenschaften und Körperbau.

Das Islandpferd ist ein sehr vielseitiges Pferd. Einerseits kann dank seines Charakters EIN Pferd seine Besitzer z.B. als Wanderreitpferd, Turnierpferd, Kinderpferd erfreuen. Andererseits finden sich dank seiner genetischen Vielfalt innerhalb der Rasse Spezialisten für u. a.  Dressur und Distanzritt, es gibt Pferde mit fliegenden Trabbewegungen, nicht endendem  Freitzeittölt, „heisse Öfen“ und Pferde, die (fast) nichts übel nehmen.

 

Ausbildung

Islandpferde werden im allgemeinen mit 4 Jahren angeritten. Anreiten und Ausbilden eines Islandpferdes ist einerseits unkompliziert wegen seines  guten Charakters, solange es um die Grundausbildung geht. Die Weiterbildung der Gangveranlagung allerdings ist spannend und macht dem geübten Ausbilder viel Freude. Wenn das Pferd fünf anstatt drei Gangarten anbietet, lacht das Reiterherz. Meistens, denn Erfahrung, Können und vorsichtiges, gefühlvolles Eingehen auf die Angebote werden gebraucht. Je nach Veranlagung und Ansprüchen wird die Ausbildung zum Gangpferd zwischen einem und mehreren Jahren dauern.

 

Islandpferde im Bodensee

 

Quadrille Islandpferde Oberschwaben

 

Winterfreuden

 

Islandpferde sind Kumpel zu jeder Jahreszeit,

und und machen (fast )  alles mit